Sara Ferrandez

Sara wurde 1995 in Madrid als Tochter einer Musikerfamilie geboren und trat mit 13 Jahren in die Escuela Superior de Música Reina Sofía ein. Später schloss sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin ab, wo sie bei Tabea Zimmermann studierte, mit der sie ihre Ausbildung immer weiter ausbaut. Die Kritiken heben ihre Wärme, Natürlichkeit und Sicherheit hervor, die sie auf der Bühne zeigt und die sie zu einer Referenzmusikerin unter den jungen spanischen Spielern machen. Dank ihrer innovativen Sichtweise der Musik für die Bratsche und ihres umfangreichen Repertoires hat Sara es verstanden, mit dem Klang ihres Instruments ein breites Publikum zu erreichen. Sie begann mit drei Jahren Bratsche zu spielen, und angesichts ihrer Reife als Interpretin begann sie mit sieben Jahren, auf der Bühne aufzutreten, in einigen der wichtigsten Sälen Spaniens wie dem Auditorio Nacional de Música in Madrid, dem Auditorio Príncipe Felipe in Oviedo oder im L’Auditori in Barcelona. Seitdem hat sie eine internationale Karriere entwickelt, mit Auftritten in emblematischen Sälen wie der Berliner Philharmonie oder der Victoria Hall in Genf. Im Jahr 2013 spielte sie als Solistin mit dem Sony Orchestra unter der Leitung von Frans Helmerson, und 2014 kehrte sie an das Auditorio Nacional de Música in Madrid zurück.

Als Liebhaberin der Kammermusik wird Sara häufig zu renommierten Festivals eingeladen, wie z.B. der Kronberg Academy (Frankfurt), wo sie mit Gidon Kremer, Steven Isserlis, Christian Tetztlaff und Vilde Frang spielte, beim Verbier Festival (Schweiz), Bad Leonfelden (Österreich), Musika-Música (Bilbao), Casalmaggiore (Italien) und kürzlich in Zagreb (Kroatien). Sie hat auch mit dem Ensemble „Mutter Virtuosi“ mit der renommierten Geigerin Anne-Sophie Mutter gespielt.

Seit Dezember 2019 ist Sara Mitglied der Karajan-Akademie, die vor 40 Jahren von Herbert von Karajan gegründet wurde und in der hochbegabte junge Musiker von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker unterrichtet werden. Sara spielt ab 2015 eine Bratsche von Stephan Peter Greiner.

Ponte