Florian Schmidt-Bartha erlebt eine vielseitige Karriere als Solist und Kammermusiker. Der 1991 geborene deutsche Cellist mit rumäniendeutsch-schwedischen Wurzeln studierte bei Julian Steckel und ergänzte seine Studien durch den Einfluss von Mentoren wie David Geringas, Heinrich Schiff, János Starker, Wolfgang Boettcher und Steven Doane.
Er war zu Gast in Sälen wie der Philharmonie Berlin, der Academy of Arts and Letters New York, der Queen Silvia Concert Hall Stockholm, dem Konzerthaus Berlin, der Mariinsky Concert Hall, dem Konzerthaus Blaibach, der Bilkent Concert Hall Istanbul und der Philharmonie St. Petersburg. An der Seite von Kammermusikpartnern wie Boris Brovtsyn, Hugo Ticciati, Timothy Ridout, Jonian Ilias Kadesha, José Gallardo, Aylen Pritchin und Severin von Eckardstein war er zudem bei Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Mozartfest Würzburg, dem Stavanger Kammermusikfestival, O/Modernt Summer Festival Stockholm, der Cello Biënnale Amsterdam, dem Beethovenfest Bonn, Stars of the White Nights St. Petersburg, Young Euro Classic Berlin und IMS Prussia Cove zu hören.
Erfolge als Solist konnte Florian mit den Nürnberger Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, der Rumänischen Staatsphilharmonie Iasi, dem National Chamber Orchestra of Moldova, der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot, dem State Symphony Orchestra of Kyrgyzstan und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim feiern. Sein Engagement für Neue Musik und die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten ergänzen sein Schaffen. Hervorzuheben sind dabei Krzysztof Penderecki, Toshio Hosokawa, Wolfgang Rihm, Marc Sabat, Vladimir Tarnopolsky und der Gewinner des Gaudeamus Kompositionspreises Konstantin Heuer, welcher ihm 2024 einen Zyklus für Cello und Klavier widmete.
Seit 2023 ist Florian, zusammen mit dem Bratscher Mathis Rochat und in Kooperation mit dem Goethe-Institut, leitender Partner des trilateralen Education-Projekts ‘KulturEnsemble’, welches renommierte europäische Musiker in Kirgistans Hauptstadt Bishkek bringt, um dort jungen, benachteiligten Musikern Zugang zu qualitativem Instrumentalunterricht und die Anschaffung neuer Instrumente zu ermöglichen. 2024 wurde das Projekt in einer Dokumentation des 3sat porträtiert.
Florian Schmidt-Bartha spielt ein Cello von Jean-Baptiste Vuillaume (Paris, 1844) und lebt zwischen Berlin und seiner Heimatstadt Boxberg (Baden), wo er seit 2022 die künstlerische Leitung der 1998 von seinen Eltern in Leben gerufenen „Rosengartenkonzerte“ innehat.
