Giovanni Crivelli

Im Alter von sechs Jahren erhielt Giovanni Crivelli seinen ersten Cellounterricht. Er studierte am Conservatorio „G. Verdi“ in Mailand und setzte nach seinem Abschluss seine Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Troels Svane fort, wo er 2022 sein Studium erfolgreich abschloss.

Weitere musikalische Impulse sammelt er durch Meisterkurse bei bedeutenden Cellisten, darunter David Geringas – sein Mentor seit 2016 – Steven Isserlis, Frans Helmerson, Wolfgang Böttcher, Wolfgang Emanuel Schmidt, Enrico Dindo und anderen. Zudem vertieft er das Studium der Kammermusik an der Scuola di Musica di Fiesole bei M° Bruno Canino sowie in Streichquartettkursen bei Prof. Heime Müller in Lübeck.

Seit 2022 ist er intensiv als Orchestermusiker tätig und gastiert regelmäßig bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von M° Paavo Järvi, der ihn später auch in sein Estonian Festival Orchestra einlud.

Seit 2023 ist er Cellist des von Teodor Currentzis gegründeten Orchesters Utopia und gastiert ebenso in seinem Orchester MusicAeterna.

Mit diesen Ensembles tritt er weltweit auf und spielt regelmäßig in den bedeutendsten europäischen Konzertsälen, darunter die Berliner Philharmonie, das Musikverein und Konzerthaus Wien, die Royal Albert Hall in London, die Elbphilharmonie Hamburg und der Große Saal des Moskauer Konservatoriums.

Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker genießt er es, Kammermusik in verschiedenen Ensembles zu spielen, unter anderem bei Festivals wie dem Ponte Ulm Kammermusikfestival, den Altmark Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Musik@cetera und dem Ritratti Festival.

Er spielt ein Violoncello von Antonio Guadagnini, gebaut in Turin im Jahr 1870.

Ponte